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Mittwoch, 17. Oktober 2018

Der Mann von nebenan - Kapitel 11


Elftes Kapitel: Kurzurlaub

Ich fühlte mich immer noch etwas wackelig auf den Beinen, als ich aus dem Wagen stieg. Irgendwie war mir auch mein Zeitgefühl abhanden gekommen. Die Sonnenstrahlen fühlten sich bereits sehr kräftig an, es musst also auf die Mittagszeit zugehen. Während ich die Straße in Richtung meines Wohnhauses entlang schlenderte, versuchte ich die gestrige Nacht Revue passieren zu lassen. Doch ich konnte mich nur noch sehr bruchstückhaft an den Ablauf erinnern. Sicherlich lag dies an den Drogen, die mir dieser Kai gegeben hatte, bevor er mich zu der von ihm organisierten Party brachte. Auch wenn mein Arschloch jetzt noch weh tat und ich den Sperma-Geschmack in meinem Mund immer noch nicht los war, bereute ich es nicht für diesen Job zugesagt zu haben. Es war alles in allem eine geile Erfahrung gewesen im Mittelpunkt der sexuellen Begierde von so vielen Männern zu stehen. Dann sah ich plötzlich wieder Jan vor meinen Augen: Mein ehemals bester Freund, der als Gast auf der Party anwesend war, hatte mich vor allen anderen verleugnet.

Woher soll ich so eine billige Schlampe kennen? Wahrscheinlich ist er einfach nur geil auf mich.“ hörte ich seine Worte noch unter dem Gelächter der Menge klingen.

Und dann hatte er mich benutzt, genauso wie es schon viele meiner Kunden vor ihm getan hatten. Nun musste ich daran denken was Oliver einmal zu mir gesagt hatte:

...du bist eben für die meisten nur Sexspielzeug, darum wollen auch so viele für deine Dienste bezahlen.“

Jetzt wusste ich mehr denn je, wie recht er damit hatte. Oliver hatte aber auch oft betont, dass ich mich deswegen nicht schlecht fühlen sollte, es sei halt mein besonderes Talent. Also wollte ich mir jetzt nicht weiter den Kopf darüber zerbrechen, zumal ich tot müde war. Ich hatte zwar während der Autofahrt geschlafen, doch ich brauchte noch mehr Schlaf.

Ich hatte bereit mein Stockwerk betreten, als ich noch einmal kurz auf mein Handy schaute und eine Nachricht von Oliver erblickte.

[Hey Kumpel! Wenn du zurück bist schau doch noch bitte kurz bei mir vorbei, bevor du schlafen gehst]

Ich hätte Oliver natürlich nie eine Bitte abschlagen können. Außerdem freute es mich immer riesig, wenn er etwas Zeit für mich hatte. Also klingelte ich an seiner Tür. Mit breitem Grinsen öffnete er diese.

Hi Olli!“ grüßte ich fröhlich.

Schön, du bist zurück los komm rein.“

In seiner Wohnung angekommen umarmte er mich erst einmal und drückte mich fest an sich. Ich hatte eine solch herzliche Reaktion nicht erwartet.

Ich bin ganz schön stolz auf dich Max.“ meinte er.

Nachdem ich ihn kurz verirrt angeschaut hatte, sprach er weiter:

Ohje Junge, du siehst wirklich ganz schön erschöpft aus. Los setzten wir uns lieber mal auf die Couch.“

Als wir saßen legte er sogar einen Arm um meine Schultern. Irgendwie machte mich das tierisch glücklich.

Du hast ja in letzter Zeit wirklich einen exzellenten Job gemacht. Findest du nicht auch?“

Ähm… kann sein.“ antwortete ich.

Ach nicht so bescheiden. Ich habe das Gefühl, du bist jetzt wirklich ernsthaft bei der Sache und hast deine Arbeit verstanden. Ich muss zugeben ich hatte da ja zwischenzeitlich so meine Zweifel ob du der Richtige für den Job bist. Aber du hast mich doch vom Gegenteil überzeugt.“

Ich merkte wie ich leicht rot wurde, bei dem ganzen Lob, was ich gerade von Oliver bekam.

Daraufhin zog er mich nochmal etwas näher an mich heran und presste dann seine Lippen auf meine. Gerade als ich meinen Mund öffnete und seinen Kuss erwiderte, durchfuhr ein stechender Schmerz meinen Körper. So dass ich mein Gesicht verzog und ich den Kuss löste.

Was hast du denn?“ fragte Oliver nach.

Ich schaute zwischen meine Beine, wo mein Schwanz gerade versuchte, in seinem engen Kunststoffgefängnis zu wachsen.

Achso. Gut darüber wollte ich sowieso auch mit dir reden. Ich vertraue dir voll und ganz Max. Ich glaube diese unangenehme Sicherheitsmaßnahme brauchen wir jetzt nicht mehr.“ sagte er.

Wirklich? GIEL!“ entfuhr es mir vor Freude.

Doch dann machte Oliver eine ernste Geste und sein Lächeln war verschwunden.

Aber eines muss dir klar sein: Ich werde keinen Fehltritt von dir mehr dulden. Sonst hat das Konsequenzen. Und du willst gar nicht wissen wie die aussehen, glaub mir!“

Da war er wieder. Der andere Oliver. Der knallharte Geschäftsmann.

Ehrfürchtig nickte ich.

Natürlich Oliver.“

Daraufhin lächelte er wieder und ich kuschelte mich an ihn.

Als kleines Dankeschön, habe ich einen Vorschlag für dich: Hast du vielleicht Lust mich dieses Wochenende spontan auf einen kleinen Kurzurlaub in die Schweiz zu begleiten? Ein Arbeitskollege hat mich zu seinem Ferienhaus eingeladen. Keine Sorge es ist nichts geschäftliches. Wir wollen einfach nur mal zwei Tage ausspannen. Und ich glaube du könntest das auch gebrauchen, oder?“

Ja klar! Keine Frage!“ antwortete ich und konnte mein Glück kaum fassen.

Mit der Aussicht auf nächstes Wochenende an der Seite von Oliver und meine zurückgedrängte Müdigkeit ließen mich kurz darauf zufrieden einschlummern.

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Es war ein unbeschreibliches Gefühl der Freiheit zwischen meinen Beinen. Endlich wurde ich nicht mehr bei jeder Bewegung daran erinnert, dass mein eigener Penis außerhalb meiner Reichweite war. Olli hatte mir das Keuschheitsutensil höchstpersönlich abgenommen, am Tag nach meinem letzten Job. Ich wusste, es war eine Geste des Vertrauens und dieses zurückgewonnene Vertrauen wollte ich nicht noch einmal verlieren. Voller Vorfreude auf den bevorstehenden Kurzurlaub mit ihm, konnte diese Woche gar nicht schnell genug vorüber sein. In der Schule sprachen mich ein paar Leute darauf an, wo ich denn die letzten Tage gewesen sei. Ich redete mich damit heraus, dass ich krank gewesen sei. Ich konnte ja schlecht sagen, dass ich während sie die Schulbank drückten dabei war Schwänze zu lutschen, wobei ich gerne manch doofes Gesicht meiner Mitschüler gesehen hätte.

David hat letzte Woche nach dir gefragt.“ sagte meine Mitschülerin während der Pause zu mir.

Ich zuckte nur mit den Schultern.

Habt ihr euch gestritten? In letzter Zeit habt ihr ständig miteinander abgehangen. Jetzt bist du letzte Woche krank gewesen und David wusste davon nichts. Und jetzt bist du wieder in der Schule aber David ist nicht da. Sehr seltsam finde ich das.“

Wie er ist nicht da?“ fragte ich verwundert.

Ja er fehlt schon seit Montag. Hat mir Vanessa aus seiner Klasse erzählt. Und du weißt das nicht mal?“ sagte sie wichtigtuerisch.

Im ersten Moment war ich schon ein bisschen besorgt. Doch ich schüttelte diese Gefühle schnell ab. Ich war immer noch zu wütend auf ihn. Warum musste mir dieser Penner auch vorspielen, dass er Gefühle für mich hatte? Er hätte doch ganz einfach dafür bezahlen können mit mir zu schlafen und seinen Spaß zu haben, sowie jeder andere auch.

Was ist los Max?“

Mir doch egal was der macht, was interessiert‘s mich? Und vor allem warum mischst du dich da ein? Hat dich keiner drum gebeten!“ schnauzte ich sie an.

Arsch!“ gab sie zurück und ging davon.

Ich wollte natürlich nicht so fies zu ihr sein, aber ich war einfach genervt. Zum Glück standen die Sommerferien schon vor der Tür.

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Hast du auch wirklich alles dabei?“ fragte Oliver, als ich meinen Koffer in seinen Wagen legte.

Selbst wenn nicht, mit dir hab ich ja das Wichtigste“ antwortete ich mit breitem Lächeln.

Oliver grinste, aber sagte nichts weiter dazu. Um die peinliche Stille zu beenden sagte ich:

Und nochmal danke dafür, dass du meine Eltern davon überzeugt hast, dass ich mit dir kommen darf.“

Ach, eine meiner leichtesten Übungen. Aber jetzt steig ein, wir müssen los.“

Als ich in den Waagen stieg musste ich nochmal daran denken wie peinlich das gewesen war. Als Oliver meinen Alten fragte, ob ich ihn begleiten dürfe, war das erste was er sagte, dass er aber keinen Pfennig dafür bezahlen würde. Ja das war die einzige Sorge meines Vaters. Aber umso mehr genoss ich, dem alten Griesgram jetzt für ein paar Tage entkommen zu können.

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Das „Ferienhaus“ von Olivers Kollegen entpuppte sich schon von Außen als viel luxuriöser, als ich es mir vorgestellt hatte. Ja es glich fast schon einer Villa. Als wir die lange geschwungene Einfahrt entlang fuhren gingen die Beleuchtung automatisch an und hinter uns wieder aus.

Nachdem wir geparkt hatten stellte ich fest, dass Olivers Kollege bereits in der Tür stand und uns erwartete.

Er war etwas schmaler und größer als Oliver. Er hatte einen glatt rasierten Schädel und war vom Stiel her ähnlich gekleidet wie Oliver: Trug ein schickes Hemd, Lackschuhe und eine teuer aussehende Armbanduhr.

Als wir auf ihn zukamen begrüßte er uns in einer anderen Sprache, ich glaube es war Französisch. Oliver grüßte zurück und als wir bei ihm waren umarmte er ihn herzlich.

Du hast recht wir haben uns schon ewig nicht mehr gesehen! Ich glaube das letzte mal war, in Tokio vor drei Jahren?“ sagte Oliver nun auf Deutsch.

Du ´ast rescht, mon amie. Als misch die Firma zurück nach Europa versetzt ´at, dachte isch, isch muss disch unbedingt mal ´ir ´er in mein Ferien´aus einladen.“ antwortete Olivers Kollege.

Dann musterte er mich kurz und sagte Richtung Oliver: „Das ist nicht die Begleitung die isch erwartet ´abe.“

Die Aussage fand ich etwas irritierend und wahr gespannt wie Olli darauf antworten würde. Doch zu meinem Pech antwortete er auf Französisch, so dass ich nichts verstand. Olivers Kollege lächelte und nickte ihm bestätigend zu.

Sein Name ist Max“ sagte Oliver während er mich mit seinem Arm näher zu sich heranzog.

Das ist mein guter Kollege und Freund Pierre“

Pierre wandte sich nun wieder mir zu, kam einen Schritt näher und musterte mich noch einmal genau.

Schön, dass du ´ier bist Max. Wir vier werden sischer viel Spaß ´aben, dieses Wochenende. Aber wo sind denn meine Manieren? Los kommt rein und fühlt eusch wie zuhause!“

Dieser Pierre machte eine einladende Geste und so betraten wir sein Ferienhaus. Wie ich feststellte war es nach den modernsten Standards eingerichtet und nicht weniger luxuriös als es die äußere Fassade vermuten ließ. Während ich noch darüber nachgrübelte warum er gesagt hatte „wir vier“, wechselten Oliver und Pierre noch ein paar Worte auf Französisch. Dann wurde ich von einer weiteren Person aus meinen Gedanken gerissen, die gerade auf uns zu kam: Es war ein junger Latino. Er trug lediglich ein eng anliegendes, ärmelfreies Shirt, welches seinen muskulösen Körper gut betonte. Die knappe enge Sporthose die er darunter trug, ließ schon nach kurzem Hinsehen vermuten, dass er ordentlich bestückt war. Als er bei uns ankam wuschelte Pierre ihm durch seine kurzen lockigen Haare und gab ihm einen Kuss auf die Wange. Er flüsterte ihm noch etwas ins Ohr und dann verschwand der mysteriöse Junge in die Richtung aus der wir gekommen waren.

Cielo ist so nett und bringt eusch euer Gepäck ´och in euer Zimmer. Kommt mit, ihr ´abt sischer ´unger. Da es mein Terminkalender nischt zuließ, dass isch früher her kommen konnte, konnte isch nur eine Kleinigkeit vorbereiten lassen. Aber ich ´offe es gefällt eusch trotzdem.“ sagte Pierre als er uns ins Esszimmer führte.

Diese „Kleinigkeit“ zu Essen stellte sich als vollwertiges Drei-Gänge-Menü heraus und es war wohl mit Abstand das exquisiteste was ich je gegessen hatte. Zuhause hätte ich von so etwas nur träumen können. Irgendwie kam mir dass alles vor wie eine andere Welt.

Noch während der Vorspeise kam Cielo zurück und setzte sich neben Pierre an den Tisch. Er aß nicht viel und redete überhaupt nichts. Gut auch ich redete eigentlich kein Wort während des Essens. Einmal weil Oliver und Pierre die meiste Zeit auf Französisch miteinander redeten und zum Anderen weil ich gar nicht wusste, über was ich mit ihnen reden sollte. Und da ich Oliver auch nicht blamieren wollte, blieb ich einfach ruhig und sagte nur etwas wenn ich gefragt wurde. Was mir außerdem noch auffiel war, dass Cielo mich oft anstarrte. Ich versuchte seinen Blick zu deuten, doch er war mir ein Rätsel. Ich fragte mich in welchem Verhältnis er und Pierre wohl zueinander standen. Nun ja ich sollte bald eine Ahnung davon bekommen…

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Nach dem Essen zeigte uns Pierre noch kurz den Rest des Hauses. Gerade als ich dachte es könnte nicht mehr abgefahrener werden, zeigte er uns die Terrasse, wo ein Whirlpool stand!

Zurück im Innern des Hauses ließen wir uns im Wohnzimmer auf dem Sofa nieder. Pierre setzte sich auf einen sehr gemütlich aussenden Sessel uns gegenüber. Kurz darauf kam Cielo, mit einer Flasche Wein und zwei Gläsern in der Hand herüber.

Möschtest du auch ein Glässchen mein Lieber?“ fragte mich Pierre.

Irgendwie war ich viel zu angespannt um überhaupt über die Frage nachzudenken. Ich sah rüber zu Oliver der grinsend sagte:

Entspann dich Max. Ich habe doch gesagt: Dieser Urlaub ist ein kleines Dankeschön von mir. Also genieße es auch“.

Na schön, ja vielen Dank“ sagte ich daraufhin zu Pierre.

Dieser wiederum sagte etwas auf Französisch zu Cielo, der dann noch ein drittes Glas brachte. Während er mir einschenkte warf er mir wieder so einen eindringenden Blick zu.

Also dann, er´eben wir unser Glas auf alte Freunde, die Entspannung und die Firma!“ sagte Pierre.

Ich nahm einen großen Schluck und bemerkte, dass Oliver einen Arm um mich gelegt hatte. Ich sah Oliver eine Weile an, während dieser tief in ein Gespräch mit seinem Kollegen vertieft war. Ich hatte keine Ahnung ob er es bewusst oder unbewusst tat, doch er hatte seine Hand auf mein Knie gelegt und wanderte damit langsam immer weiter in Richtung meines Oberschenkels. Als ich Pierre auflachen hörte, wurde mir erst wieder bewusst, dass wir ja nicht zu zweit hier waren. Meinen Blick wandte ich daraufhin von Oliver ab und sah verdutzt, dass Cielo inzwischen vor dem Sessel kniete und Pierres Füße massierte!

Mein verdutzter Blick schien Pierre nicht entgangen zu sein, denn wie als Reaktion darauf, tätschelte er Cielo und sagte: „Niemand massiert Füße so gut wie er.“

Ja so eine Fußmassage ist schon was tolles.“ meinte Oliver.

Du könntest sicher auch eine Vertragen, mon amie.“ sagte Pierre und schien Cielo anzuweisen sein Werk bei Oliver fortzusetzen, denn kurz darauf kniete dieser vor der Couch und zog dessen Schuhe aus.

Oh ja… du hast nicht zu viel versprochen. Dein kleiner brasilianischer Freund hier hat das echt gut drauf“ lobte Oliver während Cielo sich um dessen Füße kümmerte.

Ich wusste immer noch nicht, wie ich mit der Situation hier umgehen sollte, also beschloss ich erst einmal mein Weinglas zu leeren, was mir auch zügig gelang.

Du magst den Wein?“ fragte Pierre.

Ähm, ja ich schätze schon.“ antwortete ich peinlich berührt.

Na, bist du auch ein guter Masseur? Max?“ fragte Pierre grinsend.

Mir entging nicht, dass er angefangen hatte mit seiner Hand über seinen Schritt zu streicheln. Da ich zu perplex zum antworten war übernahm Oliver das für mich:

Füße massieren ist jetzt weniger sein Spezialgebiet. Dafür hat er andere Qualitäten.“

Das verursachte bei Pierre ein nur noch breiteres Grinsen.

Ach ja zum Beispiel?“

Er ist zum Beispiel ein ganz passabler Schwanzlutscher.“

Bei diesen Worten von Oliver, schaute ich vor Scham zum Boden. Dort jedoch viel mein Blick auf Cielo. Dieser schien wiederum total in sein Werk vertieft zu sein.

Aber, aber, so schüschtern, kleiner Max?“ wollte Pierre wissen.

Ich weiß auch nicht was mit ihm los ist. Sonst hat er keine Probleme damit sich in der Gegenwart von Männern gehen zu lassen.“

Na isch weiß ja nischt. Isch glaube du schwindelst misch da ein bisschen an“

Komm schon Max, beweis Pierre, dass ich die Wahrheit sage.“

Ich suchte Blickkontakt mit Oliver, der mir zunickte. Ich atmete tief ein und als ich aufstand gab er mir noch einen Klapps auf den Arsch.

Zümindest ein Stückchen von dir ist nischt schüschtern.“ sagte Pierre kichernd.

In diesem Moment wurde mir mein Ständer bewusst, der gegen die Innenseite meiner Hose drückte.

Ich ging zwischen Pierres Beine auf die Knie und wartete bis er seine Hose aufgeknöpft hatte. Ich schüttelte nun das letzte bisschen von meinem Schamgefühl ab und saugte Pierres Schwanz, der noch schlaff war in meinen Mund. Ohne meine Hände zur Hilfe zu nehmen saugte ich an Pierres bestem Stück, bis dieses sich zu seiner vollen Größe entfaltet hatte, und es konnte sich wirklich sehen lassen. Danach warf ich noch einen letzten Blick hinüber zu Olli, der an seinem Wein nippte und sowohl an der Fußmassage als auch an meiner Show großen Gefallen zu finden schien. Als ich dann richtig loslegte und meine Zunge zwischen Pierres Vorhaut und seine Eichel zu führen begann, konnte ich ihm bereits ein verheißungsvolles Stöhnen entlocken. Der herbe Geschmack den ich so sehr liebte, ließ nun alle Hemmungen von mir verschwinden. Ich ließ meine Zunge hinunter zu seinen glatt rasierten Eiern gleiten und umspielte diese, ehe ich beide abwechselnd einsog nur um sie wieder hinaus gleiten zu lassen. Erneut stöhnte Pierre auf und schien dann etwas zu Oliver zu sagen. Ich ließ mich jedoch nicht ablenken und kümmerte mich weiter um seinen Kolben. Ich war so vertieft, dass ich fast ein bisschen erschrak, als Cielo plötzlich neben mir kniete. Mir war entgangen, dass Pierre ihn zu sich gerufen hatte.

Du bist doch Gast ´ier bei mir. Da kann isch disch doch nischt die ganze Arbeit alleine machen lassen. Cielo wird disch etwas unterstützen.“ sagte Pierre und noch bevor er seinen Satz vollendet hatte, streckte Cielo seine Zunge heraus und berührte damit ebenfalls Pierres vor Freude zuckenden Schwanz.

Ich hatte inzwischen bei all meinen Jobs schon oft Schwänze gelutscht. Doch dies war das erst mal, dass ich das mit einem anderen Kerl zusammen tat. Es war ein ungewohntes Gefühl als sich unsere Zungen dabei berührten. Doch es machte die Sache nicht weniger geil, ganz im Gegenteil. Es spornte mich nur an mich noch mehr anzustrengen, schließlich wollte ich nicht, dass dieser Latino-Boy mir die Show stahl. Und obwohl es Anfangs ein paar Missverständnisse gab hatten wir schon noch kurzem ein ganz gutes Teamplay raus. Während ich Pierres Schwanz in meinem Mund hatte saugte Cielo an dessen Sack und nach einer Weile wechselten wir uns ab. Pierre stöhnte genüsslich. Als wir wieder wechselten schmeckte ich den Vorsaft der jetzt aus seinem Pisschlitz sickerte. Ich umkreiste Pierres Eichel und sein Stöhnen wurde lauter. Gleich hatten wir ihn soweit, das konnte ich spüren. Doch dann wie aus dem Nichts, zog Pierre seinen Schwanz aus meinem Mund, griff nach Cielos Kopf und stülpte ihn darüber. Ich viel dabei leicht zurück und musste mich hinten abstützen. Pierre stöhnte auf und rief ein paar Sachen, die ich natürlich nicht verstand. Es war klar, dass er gerade in Cielos Maul abspritzte. Irgendwie fühlte ich mich unfair behandelt. Schließlich hatte ich doch fast die ganze Arbeit gemacht!

Komm her Max!“ wies mich Oliver an.

Oliver zeigte auf die Couch und so setzte ich mich wieder neben ihn. Wir beobachteten, wie Cielo Pierres Schwanz gründlich sauber leckte. Als er fertig war packte Pierre ihn wieder weg und knöpfte seine Hose zu. Danach wies er Cielo an sich auf seinen Schoß zu setzen. Ich hätte auch gerne so auf Olivers Schoß gesessen. Doch ich traute mich natürlich nicht ihm das jetzt zu sagen.

Du ´ast nischt übertrieben Oliver. Das war mehr als ´passabel´. Isch freue misch schon darauf, in den nächsten zwei Tagen, mehr von seinen Talenten zu sehen.“ lachte Pierre und gönnte sich einen großen Schluck Wein.

Ja da bin ich mir sicher. Aber jetzt ist es schon spät und Max ist sicher müde. Möchtest du nicht schon mal hoch aufs Zimmer gehen?“

Oliver hatte es zwar als Frage formuliert, aber ich konnte aus seiner Betonung heraushören, dass es keine war, sondern eine Aufforderung.

Ja klar.“ antwortete ich.

Du kennst noch den Weg?“ wollte Pierre wissen.

Ich schüttelte den Kopf.

Gut, dann zeigt dir Cielo nochmal wo es ist.“

Er wies ihn also an mir das Zimmer zu zeigen und als Cielo aufstand, hätte ich schwören können, dass er dabei kurz die Augen verdrehte.

Ich bleibe noch etwas hier und leiste Pierre Gesellschaft. Ich habe noch viel mit meinem alten Freund zu besprechen.“ sagte Oliver.

Etwas geknickt akzeptierte ich das und folgte Cielo nach Oben. Dieser vermied dabei jeden Blickkontakt. Erst vor meinem Zimmer sah er mich an, als er mir die Tür öffnete. Irgendwie bestärkte sich allmählich das Gefühl, dass er mich nicht leiden konnte. Ich beschloss etwas dagegen zu tun.

Ehm… I‘m Max. Nice to meet you!“ sagte ich und streckte ihm meine Hand entgegen in der Hoffnung, dass er ein wenig Englisch verstand.

Statt jedoch etwas zu sagen oder meine Hand zu schütteln ging er hinter mich und zog mein T-Shirt ein Stück zurück. Ich hatte den Eindruck als würde er etwas auf meinem Rücken suchen. Gerade als ich mich losreißen wollte, lies er schon von selbst ab, sah mich einen kurzen Augenblick verwirrt an und machte sich dann davon. Der Junge war mir echt ein Rätsel.

Nachdem ich mich bettfertig gemacht hatte, wollte ich noch etwas an meinem Handy daddeln, doch ich fand es nicht. Auch nach mehrmaligem durchsuchen meiner Sachen war es nicht aufzufinden und das obwohl ich mir eigentlich sicher war, dass ich es heute im Auto noch bei mir hatte. Irgendwann gab ich die Suche dann aber auf und warf mich auf das große gemütliche Bett. Mir war aufgefallen, dass nur ein Bett im Zimmer gab und dass auch Olivers Gepäck hier stand. Das würde also bedeuten, wir übernachten im gleichen Bett! Ich war vor Freude ganz aus dem Häuschen und wollte noch so lange wach bleiben, bis Oliver hoch kam. Doch ich schaffte es nicht. Ich war zu müde von der Reise und so vielen mir die Augen irgendwann zu.

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Ich wurde von irgendetwas aus meinem Schlaf gerissen. Während ich versuchte meine Augen zu öffnen wurden diese jedoch vom Licht der Nachttischlampe geblendet. Allmählich realisierte ich, dass ich auf dem Bauch lag und keine Unterhose mehr anhatte. Zudem spürte ich wie sich etwas feucht-warmes an meinem Poloch zu schaffen machen.

Was… was ist los?“ fragte ich verschlafen.

Hallo, Schlafmütze“ hörte ich Olivers Stimme sagen.

Jetzt da sich meine Augen an das Licht gewöhnt hatten konnte ich ihn auch sehen. Sein Kopf war rot und er hatte ein breites Grinsen aufgesetzt. Zudem war er bis auf die Unterhose ausgezogen. Plötzlich legte er sich über meinen Rücken und kam mir mit seinem Gesicht ganz nah. Erst knabberte er an meinem Ohr eher er mir zuflüsterte:

Tut mir leid, dass ich dich geweckt habe.“

Sein Atem stank nach Alkohol.

Bist du besoffen?“ fragte ich.

Nein nicht ganz: Ich bin besoffen und geil.“ sagte er ehe er seine Lippen auf meine Drückte.

Sein Kuss schmeckte nach Alk und Zigarren. Ich fand es so widerlich, dass ich meinen Mund erst einmal losriss. Doch Olli lies kein Entkommen zu. Schnell hatte er wieder seine Lippen auf meinen und steckte mir seine Zunge in den Hals. Es dauerte nicht lange, bis der Ekel, der Lust wich und ich den Kuss erwiderte. Während des Kusses rieb Oliver mit seinem Daumen über mein feuchtes Loch. Er musste es gerimmt haben, während ich schlief. Ich war ziemlich überwältigt über Olivers harsche Art, die ich in diesem Ausmaß noch nicht kannte.

Er löste den Kuss und sagte: „Pierre war ganz schön beeindruckt von dir. Auch ich finde du hast dich wirklich gut entwickelt.“

Kurz darauf drehte Oliver mich so, dass ich seitlich lag und mit meinem Arsch gegen die Beule drückte, die er in seiner Unterhose hatte.

Oliver ich weiß nicht was ich sagen soll.“ flüsterte ich.

Pscht! Du musst nicht reden. Lass mich dich einfach ficken.“

Bei diesen Worten war mein Schwanz steinhart geworden. Oliver zog seine Unterhose herunter und spuckte sich ein paar mal in die Hand. Ich konnte es zwar nicht sehen aber ganz offensichtlich befeuchtete er damit seinen Schwanz und mein Loch. Dann legte er seinen Arm um meinen Kopf und presste seinen Körper an meinen Rücken. Seine Latte reibe er dabei an meinem Loch. Nachdem er ihn noch ein weiteres mal befeuchtete drückte er seinen Luststab gegen meine Jungenfotze. Das Gefühl war sehr intensiv und ich konnte nicht anders als laut los zu stöhnen. Und schon hatte Oliver seine Hand fest auf meinen Mund gepresst. Während er sich langsam in den engen Kanal drückte, küsste er mich am Hals und fing an mit seiner freien Hand meinen Körper zu erfühlen. Endlich war der Moment da. Wie lange schon hatte ich darauf gewartet endlich Olivers Schwanz in mir zu spüren? Und was war es nur für ein geiles Gefühl! Oliver war noch nicht komplett in mir versunken als er schon mit leichten Hüftbewegungen anfing. Er konnte es scheinbar kaum abwarten. Dabei hielt er mich so fest, dass ich mich kaum bewegen konnte. Als er seinen Schwanz komplett in mir versenkt hatte hielt er kurz inne. Mein lustvolles Stöhnen wurde von seiner Hand großteils unterdrückt. Im nächsten Moment drehte er mich wieder so, dass ich auf dem Bauch lag und kam dann richtig in Fahrt. Während mir der Schweiß in Strömen das Gesicht herunterlief, fickte er mich mit heftigen Bewegungen. Mein eigener Schwanz wurde durch das Reiben an der Matratze stimuliert. Obwohl das nicht mal nötig gewesen wäre.

Na, willst du meinen Saft?“ fragte Oliver lüstern.

JA OLIVER GIB IHN MIR!“ schrie ich. Es gab nichts, was ich jetzt mehr wollte.

Doch weil er mir immer noch die Hand auf meinen Mund presste, versuchte ich zur Bestätigung zu nicken. Oliver schien es zu verstehen: Er lachte kurz und penetrierte mein Loch dann noch heftiger. Ich krallte meine Hände ins Kissen und war wie benebelt. Und doch konnte ich es spüren, als Olivers Körper anfing zu zittern und dann…

OHAA JAAA!!!“

seinen Saft freigab und in mir verteilte. Er sank dabei auf mir zusammen und drückte mich mit seinem schweren Körper ins Bett.

Kurz darauf gab auch ich meine Ladung ab. Ohne, dass ich meine Hände an meinem Schwanz hatte, entlud ich meine Sahne. Und noch bevor mein heftiger Orgasmus ausgeklungen war merkte ich wie Oliver von mir aufstand. Ohne weitere Worte oder gar Liebkosungen ging er ins benachbarte Badezimmer. Doch Liebkosungen brauchte ich jetzt sowieso nicht, er hatte mir etwas viel besseres gegeben.

FORTSETZUNG FOLGT . . .

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Sonntag, 15. Juli 2018

Ein etwas anderer Jahrestag


Ein etwas anderer Jahrestag

Ich drehte mich noch zwei bis dreimal um, als ich hörte, wie sich Pietro im Badezimmer fertig machte. Am liebsten wäre ich einfach liegen geblieben, doch das hätte Pietro natürlich nicht zugelassen. Noch mit der Zahnbürste im Mund, kam er zum Rand unseres Bettes gelaufen. Er nahm sie kurze raus und gab mir einen flüchtigen Kuss auf die Lippen.

Komm schon Manu, du musst aufstehen. Ich fass‘ es nicht, ich bin der Jüngere und noch Student und trotzdem bin ich Derjenige der aufpasst, dass du nicht verschläfst.“ meinte er.

Ich leckte die Zahnpasta von meinen Lippen. Irgendwie war das ja ganz süß. Doch ich erinnerte mich noch an Zeiten zurück, in denen Pietro ganz andere „Methoden“ hatte mich morgens aufzuwecken. Es gab nichts schöneres als sanft wach zu werden, während er mir mit seinen prallen Lippen einen Guten-Morgen-Blowjob bescherte. Doch das hatte er schon lange nicht mehr getan. Und damit meine ich nicht nur die „Guten-Morgen“-Variante, sondern Blowjobs im Allgemeinen. Wir waren jetzt inzwischen schon fast zwei Jahre zusammen. Ich lernte ihn auf einer Studentenparty kennen, auf welche mich mein bester Freund mitgeschleppt hatte. Pietro war damals 20 und ist somit 4 Jahre jünger als ich. Obwohl wir eigentlich sehr verschieden sind oder gerade deshalb, verliebte ich mich sofort in ihn. Das klingt vielleicht kitschig, ist aber die Wahrheit. Ihm ging das übrigens glaube ich nicht so. Er schien anfangs nicht sehr an mir interessiert zu sein. Er hatte wohl gerade erst eine komplizierte Beziehung hinter sich, aber das war okay für mich, ich bedrängte ihn nicht. Und früher oder später hat dann doch eines zum anderen geführt und wir wurden ein Paar.

Während Pietro vor dem Schlafzimmer Spiegel stand und ein paar letzte Styling-Maßnahmen an seinen dunklen strubbeligen Haaren vornahm, stand ich auf und stellte mich langsam hinter ihn. Er schien mich erst nicht zu bemerken. Doch ich hatte nur eine Boxershort an und meine Morgenlatte drückte gegen seinen kleinen runden Arsch, während ich ihn von hinten umarmen wollte. Als ihm das bewusst wurde, warf er mir durch den Spiegel einen flüchtigen Blick zu und sagte:

Misst, ich verpasse gleich noch den Zug, ich muss los. Damit ist das Bad jetzt frei! Tschüss!“

Und schon war er entschwunden.

Ich hatte das dumpfe Gefühl, dass er seit 7-8 Monaten jeden körperlichen Annäherungsversuch von mir abblockte. Es war nicht so, als ob ich es oft versuchen würde, aber hin und wieder mal tat ich es. Und nie führte es zum Erfolg. Sowieso hatte sich eine gähnende Routine in unser Leben geschlichen, ich wusste wenn diese Beziehung weiter fortbestehen sollte, müsste ich bald etwas unternehmen. Denn ich wollte, dass sie weiter fortbesteht. Ich liebte ihn so sehr.

Während ich noch etwas deprimiert da in Boxershorts vor dem Spiegel stand, begutachtete ich meinen Körper. Mir kam der Gedanke, dass er mich vielleicht gar nicht mehr attraktiv fand. Gut ich war nicht sonderlich groß oder muskulös, aber hatte durchaus eine fitte Figur. Ich ging regelmäßig laufen, hielt mich so in Form. Mit viel Körperbehaarung hatte mich Gott jetzt nicht gerade gesegnet, aber das empfand ich nie als Nachteil.

Ich machte den Knopf meiner Boxershort auf und holte meine Morgenlatte raus. Ich war beschnitten, wie es bei uns Juden eben üblich war. Größe und Umfang meines besten Stückes waren durchschnitt. Pietro war minimal besser ausgestattet als ich. Jetzt dachte ich daran zurück, als ich und Pietro zum ersten mal Sex hatten. Ich war so wild auf ihn und konnte es kaum abwarten zu ficken, doch weil wir keine Kondome da hatten ließ er mich nicht. Was das angeht war er also auch schon ziemlich erwachsen und vorbildlich.

Als meine Armbanduhr piepte wurde ich aus meinen Gedanken gerissen.

Shit, jetzt muss ich mich aber wirklich beeilen, wenn ich nicht zu spät im Büro sein will!“ sagte ich zu mir selbst.

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Am gleichen Tag entschied ich mich während meiner Mittagspause kurz zuhause vorbei zu fahren. Ich hatte nämlich kein Lust auf Kantinenessen. Gerade als ich den Herd anstellte bemerkte ich, dass Pietros Handy auf dem Küchentisch lag. Doch offensichtlich war er noch nicht zu Hause. Er hatte in diesem Semester viele Seminare und war eigentlich immer erst nach mir zurück. Gut er hat es wohl vergessen, dachte ich. Und so legte ich es bei Seite und dachte mir erst mal nichts dabei. Doch als ich mein Essen fertig aufgewärmt hatte und mich an den Tisch saß, vibrierte sein Handy. Ich nahm es in die Hand und sah, dass es wohl mehrere unbeantwortete Nachrichten gab. Ich haderte kurz mit mir, doch ich gab meiner Neugierde nach und so tippte ich ein Passwort ein. Das Handy war entsperrt. Pietro hatte die schlimme Angewohnheit immer für alles die selbe Zahlenkombination zu benutzen.

Das Messenger-Symbol blinkte. Ich konnte erkennen, dass ihm jemand ein Bild geschickt hatte. Ich tippte darauf und sah den Oberkörper und die Beine eines Kerls der offensichtlich in einem Auto saß. Er hatte nur eine kurze Hose an, sein Oberkörper war frei. Und er brauchte sich auch nicht zu schämen, es war ein muskulöser Oberkörper, mit gleichmäßig leicht behaarter Brust. Als ich mir die Hose genauer ansah erblickte ich, dass sich darin mehr als deutlich eine Beule abzeichnete und der Typ sie auch noch mit seiner freien Hand anpackte.

Wer zur Hölle schickte meinem Freund sowas?

Als ich das Bilder schloss, sah ich, dass darunter noch eine Textnachricht gekommen war:

<<Hab Druck! Ich komme gleich vorbei. Zur gewohnten Uhrzeit>>

Ich fragte mich was in Gottes Namen da vor sich ging? Hat Pietro etwa eine Affäre? Ich wusste, dass Pietro nie vor 17 Uhr von der Uni zurück kam. Ich selbst war meist zwischen 17.15 und 17.30 Uhr zuhause. In dieser knappen Zeitspanne kann er hier doch niemanden empfangen? Und doch stand da eindeutig „komme gleich vorbei“… und diese Nachricht war erst 10 Minuten alt. Jetzt schaute ich mir das Profilbild dieses ominösen Typen an. Es zeigte einen muskulösen osteuropäisch aussehenden Mann, der in eng anliegendem weißem Shirt vor einem schicken Auto stand und grinste. „Klischeehafter geht‘s echt nicht mehr, oder?“ dachte ich mir.

Natürlich schaute ich auch nach dem Namen. Doch Pietro hatte die Nummer nicht auf seinem Handy gespeichert, so dass im Messenger nur der selbst eingestellte Spitzname des Typen stand und der war natürlich in kyrillischen Buchstaben geschrieben. Gott sei dank leben wir in modernen Zeiten, so dass ich bei Google um Hilfe fragen konnte. Recht schnell entdeckte ich, dass es wohl „Vlad“ also die Kurzform von „Vladimir“ handelte. Und da klingelte irgendetwas in meiner Erinnerung. „Hm. Hatte nicht Pietros Exfreund ebenfalls einen russischen Namen?“ überlegte ich. Doch genau konnte ich mich nicht mehr erinnern. Der Chatverlauf davor war leer, wie ich feststellte. Das musste bedeuten, dass dieser entweder regelmäßig von Pietro gelöscht wurde, oder dass dieser Vlad, ihn gerade zum ersten mal angeschrieben hatte. Doch das hielt ich für unwahrscheinlich. In mir machte sich immer mehr der Gedanke breit, dass mein Pietro mich wirklich mit diesem Prollo-Typ betrügen könnte. In mir stieg eine entsetzliche Eifersucht auf.

Nein das würde er mir niemals antun“ sagte ich zu mir selbst und schüttelte meine Gedanken ab.

Genau in diesem Moment vibrierte das Handy von Pietro! Vlad rief an! Vor lauter Schreck viel mir das Smartphone herunter, landete aber zum Glückt direkt auf dem Tisch. In Panik stellte ich schnell meinen Teller weg und verließ das Haus. Ich musste es jetzt einfach wissen. Also huschte ich auf die andere Straßenseite und versteckte mich hinter einem großen Werbeschild.

Kaum war ich in meinem Versteck angelangt, erblickte ich tatsächlich Pietro, welcher unsere Einfahrt hinauf schlenderte. Ein paar Minuten später klingelte mein Handy.

Bist du daheim, Manu? Dein Wagen steht in der Einfahrt.“ fragte er sichtlich nervös.

Nein ich bin auf der Arbeit. Der Wagen sprang nicht an, deshalb musste ich die Straßenbahn nehmen.“ log ich. „Aber was machst du eigentlich schon zuhause, Schatz?“ harkte ich nach.

Naja… heute sind zwei Seminare ausgefallen. Das hab ich dir doch schon die Tage gesagt, oder etwa nicht?“ sagte er einigermaßen überzeugend.

Ach ja stimmt.“ antwortete ich, obwohl ich mich an eine solche Aussage beim besten Willen nicht erinnern konnte.

Ok, dann bis später!“ sagte Pietro.

Ja bis später, ich liebe dich!“

Und da hatte ich den Salat. Jetzt musste ich wirklich mit der Straßenbahn zur Arbeit fahren. Und zwar schnell, sonst würde ich nicht rechtzeitig zurück sein. So konnte ich leider nicht abwarten ob dieser Vlad tatsächlich hier auftauchen würde.

Und ich war tatsächlich zu spät zurück. Zum Glück schien es niemandem meiner Kollegen so wirklich aufgefallen zu sein. Nervös wartete ich den heutigen Abend ab.

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Als ich dann schließlich Daheim war, wollte ich mir eigentlich nichts anmerken lassen. Doch immer wieder sah ich Pietro auf seinem verdammten Handy herummtippen. Ich kam mir fast schon vor wie Luft. Und da platzte es schon nach kurzer Zeit aus mir heraus:

Wie geht‘s eigentlich deinem Vlad? Hattet ihr einen schönen Nachmittag?!“

Wovon zum Teufel sprichst du?“ fragte Pietro irritiert.

Ich spreche von dem Kerl der dir ziemlich anzügliche Fotos schickt und sich mit dir hier trifft, während ich arbeiten bin!“

Hast du etwa mein Handy ausspioniert?! Dass du so etwas kindisches und dummes tust, hätte ich dir gar nicht zugetraut.“ klagte Pietro entsetzt.

Achso, alles klar. Du hättest MIR sowas nicht zugetraut? Ich bin schließlich nicht derjenige der hinter dem Rücken seines Partners mit andern Typen vögelt!“

Verdammt Manu, hör mir mal jetzt genau zu! Dieser Vladimir ist einfach nur ein Mitstudent von mir! Wir belegen ein einziges gemeinsames Seminar! Ich sehe ihn nur dort und sonst nirgends!“

Und was soll dann das Bild und die Nachrichten?“

Das Problem ist, dass mich dieser Kerl schon seit Wochen mit solchen Bildern und Nachrichten belästigt. Oder was denkst du warum ich noch nicht mal seine Nummer gespeichert habe?“ fragte mich Pietro sichtlich aufgelöst und mit Tränen in den Augen.

Schlagartig wurde es still. Ich musste mir eingestehen, dass ich zu voreilige Schlüsse gezogen hatte. Ich rückte zu Pietro der mit einigem Abstand neben mir auf dem Sofa saß.

Nicht weinen, du weißt doch du kannst mit mir über alles reden“ sagte ich.

Doch Pietro warf mir einen verärgerten Blick zu und schlug meine Arme weg.

Jetzt machst du plötzlich auf verständnisvoll?“ sagte er, ehe er ins Schlafzimmer verschwand und die Tür hinter sich schloss.

Ich beschloss, dass es wohl besser war, wenn ich diese Nacht hier auf dem Sofa schlafen würde.

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Am nächsten morgen bekam ich gar nicht mit, wie Pietro das Haus verließ. Ich dachte auf dem Weg zur Arbeit nochmal darüber nach, wie ich die Situation die ich so verbockt hatte, wieder grade biegen könnte.

Geht‘s dir heute nicht gut Manuel?“ wurde ich von meinem Abteilungsleiter gefragt.

Nein… aber keine Sorge nichts ernstes.“

Gut aber wenn du merkst, dass du etwas ausbrütest gehe lieber nach Hause bevor du noch alle hier ansteckst.“

Nein Andreas, keine Sorge, alles gut.“

Andreas hatte sich gerade von mir abgewandt, als ich sah, dass mir jemand eine Nachricht aufs Handy geschickt hatte. Natürlich hoffte ich, dass sie von Pietro sein würde. Und dem war tatsächlich so! Doch meine Freude löste sich in Luft auf, denn auf dem Bild was er mir geschickte hatte, war er selbst nicht drauf. Stadtessen war darauf Vlad zu sehen! Und es wurde noch gruseliger, er lag mit nacktem Oberkörper auf UNSEREM Bett, grinste und machte ein Peace-Zeichen in die Kamera. Ich sprang halb auf, und meine Kollegen sehen sich schon zu mir um. Als ich die Peinlichkeit der Situation bemerkte suchte ich erst mal die Toilette auf. Dort setzte ich mich in eine Kabine und schloss die Tür um ungestört zu sein.

Als ich dann wieder auf mein Handy sah waren in der Zwischenzeit mehr Nachrichten eingegangen, dieses mal mit Text:

<<Na wie läufts auf der Arbeit?>>

und

<<Du hast n gemütliches Bett ausgesucht, wollte ich dir schon immer mal sagen ;)>>

Dieses Schwein, war doch tatsächlich bei uns eingebrochen und besaß noch noch die Dreistigkeit mit Pietros Handy davon Bilder zu machen und sie mir zu schicken!

<<Wie bist du in mein Haus gekommen? Ich rufe die Polizei>> schrieb ich

Prompt schrieb er zurück.

<<Wieso solltest du das tun? Ich bin doch nicht eingebrochen. Pietro wohnt doch auch hier oder? Er hat mich reingelassen>>

Gerade als ich etwas darauf erwidern wollte schickte er bereits die nächste Messege nach.

Jetzt wieder ein Bild. Mit dem Kommentar <<Übrigens schönen Gruß von ihm>>

Nun verlor ich endgültig alle Farbe im Gesicht. Das Bild zeigte auch diesesmal wieder unser Bett. Jedoch den Bereich wo Vlads Beine lagen. Und dazwischen lag ein nackter Pietro der eindeutig damit beschäftigt war Vladimirs imposanten Kolben oral zu verwöhnen.

<<Gib ihm das Handy ich will mit ihm schreiben!>> schrieb ich.

<<Ne, wie du siehst ist er ja leider grade beschäftigt, sorry>> kam zurück.

Ich war fassungslos. Meine ursprünglichen Befürchtungen waren war. Und es war noch schlimmer als ich dachte.

<<Aber ich bin gerne bereit alles Missverständnisse zu bereinigen>> schrieb Vlad dann.

Ich hatte keine Ahnung was ich darauf erwidern sollte. Doch schon kurze Zeit später textete Vlad weiter:

<<Hör zu ähm… wie heißt du eigentlich… Manfred oder? Naja ist mir eigentlich auch egal. Die Sache ist jedenfalls die: Pietro hat mir gestern davor erzählt, dass du meine Bilder und meine Nachricht entdeckt hast und da hat er Panik bekommen. Doch ich konnte ihn schnell beruhigen, denn ich sagte zu ihm, so ein Niemand wie du ist es gar nicht wert, dass man versucht das vor ihm geheim zu halten. So einfach. Er war erst nicht sonderlich begeistert davon, doch dann sagte ich: Kein Problem ansonsten müsse er halt einfach auf mich und meinen Schwanz verzichten. Daraufhin meinte er sofort: Nein, das könne er niemals! Und schon war er überzeugt. ;-)>>

Verdammt scheiße, träume ich?“ fragte ich mich selbst und kniff mir in die Wangen. Nein es war kein Traum.

Nachdem ich diese Nachricht von Vlad gelesen hatte, machte sich in mir ein seltsames Gefühl breit. Oder besser gesagt ein Gemisch aus Gefühlen. Klar ich war eifersüchtig und wütend, aber da war noch mehr. Ich wollte jetzt auf jeden Fall heimfahren und Pietro noch persönlich zur Rede stellen. Doch als ich aufgestanden war bemerkte ich, dass ich noch ein zusätzliches Problem hatte. Erst jetzt wurde mir bewusst dass eine Latte gegen meinen Hosenbund drückte! Es musste an diesem Bild von Pietro liegen… Ich hatte schon so lange keinen Sex mehr, dass mich jetzt sogar das anturnte. Das versuchte ich mir zumindest einzureden. Ich wartete bis meine Latte etwas zurück gegangen war, doch jedesmal wenn ich an den Chat mit Vlad dachte, schoss das Blut zurück nach Unten. Ich musste hier schnell weg.

Herr Keller“ sagte ich und klopfte an seine halboffene Tür.

Wir hatten uns doch auf Andreas und Manuel geeinigt?“

Ja, Andreas, hör zu ich muss wohl doch besser nach Hause. Ist wohl doch was ernsteres“

Ja gut das dachte ich mir doch, als dann gute Besserung!“

Ich hoffte bei Gott, dass er meine Latte nicht bemerkt hatte, die ich so dringend verbergen wollte.

Ich raste regelrecht nach Hause, und es dauerte nur zwei rote Ampeln und ein fast überfahrener Fußgänger bis ich die Einfahrt erreichte. Auf dem üblichen Platz stand ein fremdes Auto. Eindeutig das von Vladimir. Er war also noch hier.

Als ich das Haus betrat konnte ich bereits ein leichtes Stöhnen hören. „Meine Güte, sind die immer noch dabei?“ fragte ich mich, während ich schnellen Schrittes zum Schlafzimmer ging und die Tür aufriss:

Ich erblickte meinen Freund wie er auf Vlads Latte ritt.

Pietro, erklär mir das Alles!“ sagte ich.

Doch Pietro, schien mich noch nicht mal wahr zu nehmen. Nur Vlad reagierte mit erzürntem Blick. Vlad war ja schon auf den Bildern ein Bild von einem Kerl aber in Echt wirkte seine Erscheinung noch imposanter und einschüchternder.

Du hast aber üble Manieren. Willst du nicht vorher anklopfen, und warten dass dich jemand rein bittet?“ sagte Vlad streng.

Oh sorry, Entschuldigung“ sagte ich zu meiner eigenen Überraschung, trat zurück und schloss die Tür wieder. Was zur Hölle? Warum tat ich einfach so, was dieser Scheißkerl von mir verlangt? Doch aus irgendeinem Grund riss ich die Tür nicht erneut auf, sondern klopfte brav

Ähm Entschuldigung, darf ich rein kommen?“

NEIN! Wir sind beschäftigt!“ antwortete Vladimir.

Ich war geschockt und wie in Trance.

Noch einmal klopfte ich an.

Bitte, würdet ihr mich bitte reinlassen?“

SAG DEINEM SCHEIß MITBEWOHNER ENDLICH, DASS WIR BESCHÄFTIGT SIND UND ER SICH VERPISSEN SOLL“ polterte Vlad.

Kurz darauf hörte ich nun endlich Pietros Stimme:

Mensch Manuel, du hast es doch gesehen, jetzt verpiss dich, wir sind beschäftigt!“

Ich wusste nicht was ich demütigender fand, dass mich dieser Vlad als „Mitbewohner“ von Pietro bezeichnete, oder, dass dieser mich nicht in Schutz nahm und mich aus unserem gemeinsamen Schlafzimmer schickte. Ich senkte den Kopf. Trotz allem, hatte sich auf meiner Hose ein großer nasser Fleck gebildet und ich hatte den härtesten Ständer seit Monaten! Wie konnte das zusammenpassen?

Resigniert entschied ich mich ins Wohnzimmer zu gehen und mich aufs Sofa niederzulassen. Während ich dort lag und versuchte, das zu verarbeiten, was gerade passiert war, vernahm ich immer noch Pietros leidenschaftliches Stöhnen, welches bis hier her ins Wohnzimmer vordrang. Ich hatte ihn sich noch nie so hingeben sehen. Als ich meine Augen schloss und den Anblick von vorhin in Erinnerung rief, wie Pietro auf Vladimirs Schwanz ritt, ertappte ich mich dabei, wie ich meine Hand unter meinen Hosenbund schob. Ich öffnete meine Augen und sah, dass der feuchte Fleck auf meiner Hose noch größer geworden war. Man hätte eigentlich erwarten müssen, dass ich die Beiden vor Wut aus meinem Haus jagen sollte, doch stattdessen, lag ich da mit meiner Hand in der Hose, während ich dem Stöhnen meines Freundes lauschte, der gerade in unserem Schlafzimmer von jemand anderem gefickt wurde!

Kurz darauf hatte ich mich meiner unbequemen Klamotten entledigt und massierte meine Latte. Ich war so aufgegeilt, dass es nicht mal zwei Minuten dauerte bis ich kam und den kompletten Oberkörper mit meinem eigenen Saft einsaute.

Was machst du denn da?“ wollte Pietro wissen, der plötzlich neben dem Sofa stand.

Er hatte wieder seine Klamotten an, also schienen die Beiden nun fertig zu sein. Mein Kopf wurde rot wie eine Tomate, so peinlich war mir das alles.

Ich… ähm… also...“ stotterte ich.

Wo ist Vlad?“ fragte ich dann schnell.

Er ist grade unter der Dusche.“ antwortet Pietro.

Achso“ sagte ich knapp.

Wie lange triffst du dich schon mit ihm?“ wollte ich nun wissen.

Ein knappes Jahr.“

Das tat weh.

Ein knappes Jahr, so lange schon? Und woher kennst du ihn?“

Kannst du dich noch daran erinnern, dass ich damals, als wir uns kennen lernten gerade frisch single war?“

Ja klar, aber du hast nie viel von deinem Ex erzählt. Was hat das damit zu tun?“

Vlad ist mein Ex.“

Also doch.

Nun ja und um ehrlich zu sein,“ sprach Pietro dann weiter, „kam ich nie darüber hinweg, dass er sich von mir getrennt hatte.“

Moment mal...“ sagte ich. „Du hattest doch damals gesagt, Du hättest dich von ihm getrennt?!“

Nein, dann hab ich gelogen. Es war so: Ich war bereits fast ein Jahr mit Vlad zusammen. Du musst wissen seine Familie ist sehr konservativ, deshalb hielt er die Sache vor ihnen geheim. Und das war auch nicht weiter schlimm für mich. Doch das Problem war, dass seine Familie irgendwann eine Ehe für ihn engagieren wollte. Sie machten ihn mit Nina bekannt, der Tochter eines Geschäftspartners von Vlads Vater. Die Beiden sollten heiraten, und da konnten sie wenig dagegen tun. Und Vlad wollte auch eigentlich nichts dagegen unternehmen. Er hatte mir schon immer gesagt, dass irgendwann, wenn er in der Firma seines Vaters aufsteigt, von ihm erwartet würde, dass er heiratet und Nachwuchs bekommt. Vlad meinte nachdem er Nina kennen lernte, er sei ganz froh, dass Nina so eine sexy Frau sei und er könne es kaum abwarten sie zu schwängern und Vater zu werden. Damit war unsere Beziehung dann vorbei.“

Kein wunder, dass du so ein emotionales Frack warst, als ich dich damals kennen lernte.“ sagte ich zu ihm.

Aber offensichtlich, steht ihr euch ja jetzt wieder ziemlich nahe.“ sagte ich weiter. „Wie kam es dazu?“

Nunja…. Also...“

Ist es dir peinlich weiter zu erzählen? Soll ich weiter machen?“ fragte Vlad, der plötzlich auch im Raum stand. Er war noch nackt und dabei sich mit einem Handtuch trocken zu reiben.

Dann fing er an zu erzählen:

Also gut. Eines schönen Tages schrieb mich Pietro an. Er schrieb, dass er gerade ziemlich geil sei und es vermisse von mir sein Loch gestopft zu bekommen. Er meinte, dass die Flasche mit der er jetzt zusammen sei es einfach nicht annähernd schaffe ihn so zu befriedigen wie ich es immer tat. Da bekam ich irgendwie Mitleid. Irgendwie hatte ich sowieso mal wieder Bock auf ne schöne enge Männerfotze, also dachte ich mir, Scheiß drauf, tu ich ihm doch ‚nen Gefallen. Pietro nahm mein Angebot natürlich gerne an. Noch am selben Tag bat er mich hier her. Und meine Güte war der arme Junge ausgehungert. Aber wenn ich mir dich und deine Ausrede von Schwanz so ansehe, wundert mich das kein Stück!“

Er lachte und sah mich abschätzig an.

Stimmt das Pietro?“

Im Grunde ja...“ antwortete er zögerlich.

Hier ich glaube du brauchst ein Handtuch“ sagte Vlad im Hinblick auf meine Sperma besudelte Brust. Er rieb sich mit dem Handtuch noch einmal über seinen Schwanz und seine Eier ehe er es auf mich warf.

Pietro verließ das Zimmer Richtung Küche.

Macht dich kleines Schwein richtig an, dass ich deinen Liebsten ficke was?“ spottete er.

Ich wollte dem etwas entgegensetzen, doch als ich bemerkte, dass mein Schwanz schon wieder fast komplett angeschwollen war blickte ich vor Scham weg.

Pietro kam zurück mit zwei Gläsern in der Hand. Ich streckte meine Hand danach aus und wollte mich schon bedanken, doch statt mir eines davon zu geben, reichte er es an Vlad und trank selbst aus dem anderen. Vlad leerte sein Glas in wenigen Zügen. Dann stellte er es auf dem Wohnzimmertisch ab und verschwand Richtung Schlafzimmer.

Ich gehe mal im Schlafzimmer ein bisschen aufräumen.“ sagte Pietro nach längerem Schweigen.

Als er losging kam ihm Vlad wieder entgegen. Er hatte sich inzwischen auch wieder angezogen.

So Jungs, dann bis die Tage.“ sagte er und verschwand durch die Haustüre.

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An diesem Abend redeten Pietro und ich so gut wie nichts miteinander. Erst als wir im Bett lagen. Fragte er:

Liebst du mich noch?“

Du Dummkopf.“ sagte ich „Natürlich liebe ich dich.“

Also machst du nicht mit mir schluss?“

„… Nein.“ antwortete ich knapp.

Auch nicht, wenn ich wenn ich mich weiter mit Vlad „treffe“?“

Nein auch dann nicht. Dachte ich mir. Doch ich wollte es jetzt nicht aussprechen. Also sagte ich stattdessen:

Ich bin müde, lass uns schlafen“

Ok...“

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Auch jetzt wo ich eine Nacht darüber geschlafen hatte, änderte es nichts. Jedes mal, wenn ich daran dachte, wie Pietro mit seinem Exfreund Sex hatte, schoss mir das Blut in den Schwanz. Und der Gedanke, dass die Beiden es schon fast ein ganzes Jahr hinter meinem Rücken trieben, in meinem eigenen Haus, ohne dass ich davon wusste, verursachte tiefe Vorsaft-Flecken auf meiner Hose. Es war so verstörend. Vlad hatte recht. Ich war ein Schwein… Alleine an diesem Tag musste ich zwei mal auf die Personaltoilette und mir meine Latte abwichsen, damit ich mich wieder einigermaßen auf meine Arbeit konzentrieren konnte. Doch schließlich entschied ich heute wieder früher schluss zu machen.

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Als ich nach der Arbeit in unsere Einfahrt fuhr, hoffte irgendetwas in mir, dort Vladimirs Wagen stehen zu sehen. Doch dem war nicht so.

Im Haus entdeckte ich Pietro, er war alleine. Er saß am Schreibtisch und war ganz konzentriert in seine Uni-Unterlagen vertieft. Es war immer ein sehr süßer Anblick ihn so zu sehen. Also stand ich eine Weile da ohne etwas zu sagen. Doch dann bemerkte er mich irgendwann.

Hallo, na wie war die Arbeit?“

Ganz ok. Danke.“

Wie gehts dir Manu?“

Alles gut, sagte ich.“

Erst zögerte ich die Frage zu stellen, doch dann tat ich es trotzdem:

Ist Vlad heute nicht da?“

Nein… er wollte zwar, aber ich hab ihm gesagt, dass ich dir jetzt erst mal Zeit geben will über das alles nachzudenken.“

Oh...“

Sag mal Manu, das klingst ja fast schon enttäuscht?“

Ich fühlte mich ertappt.

Ich bestell uns jetzt mal was zu Essen.“ sagte ich um vom Thema abzulenken.

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Während wir da saßen und aßen fragte Pietro plötzlich:

Steht eigentlich unser Restaurantbesuch übermorgen noch?“

Restaurantbesuch?“ fragte ich überrascht.

Doch dann viel es mir wieder ein: unser Jahrestag! Wie konnte ich das nur vergessen?

Naja der Tisch ist schließlich reserviert, also ich wüsste nicht warum wir das ganceln sollten.“ antwortete ich schachlich.

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Die nächsten zwei Tage verliefen ohne besondere Vorkommnisse. Vlad kam auch in diesen beiden Tagen nicht vorbei. Es hätte mich wirklich nicht gestört, ganz im Gegenteil. Ich war richtig heiß darauf ihn wieder mit Pietro in Aktion zu sehen, doch es war mir einfach zu peinlich das gegenüber ihm zu sagen.

Als unser Jahrestag dann gekommen war gingen wir wie verabredet gemeinsam Essen. Wir hatten Beide ein paar Gläser Wein zu viel getrunken und als wir wieder zuhause waren, taten wir etwas, was wir schon lange nicht mehr gemacht hatten: wir küssten uns! Und danach nahm mich Pietro sogar an die Hand und führte mich ins Schlafzimmer. Dort umarmte ich ihn und küsste ihn weiter. Doch es war nicht wie erhofft. Zwar blockte Pietro mich nicht ab, doch ich merkte dass er nicht mit Leidenschaft bei der Sache war. Es kam mir so vor, als ließe er das nur über sich ergehen, weil er mir damit eine Freude machen wollte. Schließlich flüsterte ich ihm ins Ohr:

Magst du nicht Vlad schreiben, ob er vorbei kommen will?“

Einen Moment lang konnte ich selbst nicht fassen, was ich da gesagt sagte. Und Pietro wohl auch nicht, denn er sah mich mit weit aufgerissenen Augen an.

Meinst du das ernst?“

Ich nickte nur zur Bestätigung.

Ja, ich schreibe ihm!“ sagte Pietro euphorischer als es nötig gewesen wäre.

Mit funkelnden Augen schnappte er sich sein Handy und kontaktierte ihn.

Na und was ist?“ harkte ich nach.

Er meint, er macht sich sofort auf den Weg!“ antwortete Pietro. „Ich soll mich schon mal ausziehen und bereit legen...“

Er sah mich fragend an.

Na dann mach das doch“ antwortete ich.

Pietro zögerte keine Sekunde. Er zog sich aus und legte sich übers Bett. Ich selbst entledigte mich ebenfalls meiner Klamotten und setzte mich auf einen kleinen Hocker, der in der Ecke stand. Mein Schwanz war schon ganz hart, in Vorfreude auf dass was sich hier gleich abspielen würde. Obwohl Vlad wirklich nicht lange brauchte um hier zu sein, war ich so ungeduldig, dass es mir wie Stunden vorkam. Doch dann klingelte endlich die Haustür. Sofort stürzte ich los. Ich sah zuerst durch den Türspion, nicht, dass ich jemand anderem die Tür nackt öffnete. Doch es war wie erwartet Vlad. Ich begrüßte ihn, als ich ihm die Tür öffnete, doch er grüßte nicht zurück. Er ignorierte mich fast. Doch dann fragte er:

Ist Pietro im Schlafzimmer?“

Ja, er wartet dort auf dem Bett. Wie du es wolltest.“ sagte ich.

Ich ging schnell ein paar Schritte vor und öffnete für Vlad die Schlafzimmertür. Ich setzte mich wieder zurück auf den Hocker und wartete ab.

Vlad nickte Pietro zu, woraufhin dieser aufstand und sofort dessen Hose öffnete. Vladimirs gewaltiger Kolben sprang sofort in voller Pracht heraus.

Na, hast den schon vermisst Kleiner, was?“

Pietro nickte.

Na dann los“ sagte Vlad.

Sofort öffnete Pietro seine prallen Lippen und saugte den Prachtschwanz ein. Bei diesem endgeilen Anblick fing ich an meinen Schwanz zu massieren. Doch schon ein paar Sekunden später wandte sich Vlads Blick zu mir und er sagte in erzieherischem Ton:

Hey, was soll das? Ich will doch nicht sehen, wie du an deinem Stummel herumspielst. Hör auf damit und zieh dich gefälligst mal an!“

Mein Herz pochte wie wild. Irgendetwas hatte dieser Kerl an sich, was mich sofort alles machen ließ, was er von mir verlangte. Also hörte ich auf zu wichsen und zog mich stattdessen wieder an.

Sei froh, dass ich dich nicht raus schicke! Also verhalte dich still“

Jawohl!“ antwortete ich wie hypnotisiert.

Pietro ließ sich von diesem kleinen Zwischenfall nicht ablenken. Er konzentrierte sich ganz darauf den Schwanz seines Exfreundes zu blasen. Irgendwann griff Vlad den Kopf von Pietro fest und fing an ihm sein Monsterteil bis in den Rachen zu schieben. Pietro meisterte das ohne groß würgen zu müssen. Ich hatte wirklich keine Ahnung, dass er sowas drauf hat. Aber bei mir hätte er solche Fähigkeiten ja sowieso nicht anwenden müssen. Mist. Jetzt dachte ich schon selbst abfällig über mich.

Ja so ist es gut...“ stöhnte Vlad. „Ich weiß doch wie sehr du den Schwanz eines echten Mannes brauchst“

Ich konnte nicht anders. Ich rieb mit meiner Hand über die Beule in meiner Hose. Doch das entging Vlad natürlich nicht.

So Freundchen, ich verwarne dich nun ein letztes mal!“ sagte Vlad erzürnt.

Sofort ließ ich davon ab.

Kurz darauf zog Pietro Vlads Klamotten aus. Dann legte er sich aufs Bett und streckte seinen kleinen runden Arsch in die Luft. Vlad kniete sich dahinter und rotze zwei drei mal auf Pietros Loch. Als er anfing seine Spucke mit seinem Schwanz darauf zu verreiben, drehte er sich zu mir um und fragte:

Na, was ist? Ist es nicht ein mieses Gefühl zu wissen, dass ich vorhabe meinen Schwanz in sein Loch zu schieben? Die Liebe deines Lebens zu ficken?“

Ich schüttelte nervös den Kopf.

Ach nein? Dir gefällt das?“

Jetzt nickte ich.

Entschuldigung. Ich kann dich nicht hören.“ sagte er daraufhin mit entsprechender Geste.

Es macht mir nichts aus.“ sagte ich dann

Was macht dir nichts aus?“

Dass du vorhast meinen Freund zu ficken.“

Ach ja? Also nur um alle Missverständnisse auszuräumen. Was möchtest du was ich tue?“

Ich möchte, dass du deinen Schwanz ins Loch meines Freundes schiebst und ihn hart durchfickst!“

Ich war regelrecht erschrocken von mir. Doch so war es. Es war mein sehnlichster Wunsch.

Tse, krankes Schwein.“ kommentierte Vlad abschätzig.

Dann spuckte er sich in die Hände und rieb seinen Schwanz damit ein. Als er seine Eichel an Pietros zuckendem Loch ansetzte sah ich die pure Freude in Pietros Gesicht. Gegen Vlads Schwanz war meiner wirklich nur ein „Stummel“. Kein Wunder, dass ich einen so süßen Jungen wie Pietro damit nicht befriedigen konnte. Aber zum Glück war ja Vlad da um auszuhelfen. Vlad machte sich nicht die Mühe ein Kondom überzuziehen. Ich hingegen durfte Pietro noch nie ohne ficken. Und während er seinen Schwanz Millimeter für Millimeter in Pietros engen Hinterausgang schob, floss der Vorsaft wie in Strömen aus meiner Latte.

JAA! TIEFER! TIEFER!“ spornte Pietro ihn stöhnend an.

Was hätte ich nur alles dafür gegeben jetzt meinen Schwanz anfassen zu dürfen… Vlad schien ohnehin gerade sehr konzentriert und schien mich nicht zu beachten. Also legte ich meine Hand ganz unauffällig auf meine Beule und wartete ab. Gerade als Vlad die letzten Millimeter seines Kolben in Pietro versenkte schloss er die Augen. Da riskierte ich es und schob drei Finger unter meinen Hosenbund. Genau in dem Moment als sie meine Eichel berührten passierte es.

SHIT… ICH KOMME!“ stöhnte ich laut auf, während ich den heftigsten Orgasmus meines Lebens hatte.

Ich war so von dem Gefühl überwältigt dass ich erst merkte, dass Vlad mich am Kragen packte, als ich schon in der Luft hing. Mit einem kräftigen Ruck landete ich vor der Schlafzimmertür. Ich rieb meinen Hintern der extrem schmerzte.

Scher dich weg!“ meinte Vlad.

Es tut mir leid…“

Halts einfach dein Maul. Geh!“

Ich nickte. Und richtete mich auf.

Und die Zimmertür lasse ich auf. Nicht dass du noch auf die Idee kommst dich hier zu verstecken und durchs Schlüsselloch zu spannen!“

Wieder nickte ich unterwürfig.

Weißt du was? Eigentlich will ich dich erst gar nicht hier im Haus haben. Warte draußen auf der Terrasse.“

Wieder befolgte ich seine Anweisungen ohne sie in Frage zu stellen. Ich setzte mich raus auf die Terrasse. Die Terrassentür ließ ich mit Absicht auf. Dann so konnte ich noch ganz leise Pietros Stöhnen hören. Ich ärgerte mich darüber was für ein Trottel ich doch war. Wenn ich nicht so gierig und ungeduldig gewesen wäre, könnte ich jetzt immer noch da drin sitzen und die Show genießen. Aber jetzt konnte ich es auch nicht mehr ändern. Ich zog meine Hose und meine Unterhose aus, die im Innern mit meinem Saft vollgeschmiert waren und machte damit meinen Schwanz noch notdürftig sauber. Zum Glück konnte man die Terrasse von der Straße aus nicht sehen. Ich lehnte mich im Stuhl zurück und kurz darauf döste ich ein. Daher wusste ich nicht wie viel Zeit vergangen war, als Pietro mich an schubste und damit aufweckte. Er war immer noch nackt.

Pietro? Was ist los?“ fragte ich verwirrt.

Ähm naja also, Vlad meinte er hätte ein kleines Geschenk für dich.“

Ein Geschenk, warum das?“

Er sagte, heute sei doch unser Jahrestag und weil er kein Unmensch sei, wolle er dir verzeihen und dir etwas ganz persönliches von ihm geben.“

Und was?“

Setzt dich bitte auf den Boden.“

Was?“

Komm schon“

Na gut.“

Ich setzte mich also auf den Boden und wartete gespannt ab. Pietro drehte sich mit dem Rücken zu mir und streckte seinen Arsch in meine Richtung. Dann konzentrierte er sich und stöhnte kurz auf, während er Sperma aus seinem Loch drückte… Vladimirs Sperma! Ich war so perplex dass ich zögerte.

Beeil dich, es ist ziemlich viel und ich glaube Vlad würde es nicht Gefallen, wenn wir etwas davon verschwenden indem wir es auf den Boden tropfen lassen.“

Noch bevor er seinen Satz vollendet hatte presste ich mein Gesicht zwischen seine Arschbacken. Ich schleckte und saugte Vlads Männersaft, als wäre es die leckerste Substanz auf Erden. Und mein Schwanz pochte inzwischen wieder vor Geilheit. Er hatte nicht übertrieben Vlad hatte eine beträchtliche Menge Sperma in Pietros Männerfotze abgeladen. Doch leider war der Spaß dann doch schneller Vorbei als gehofft und nachdem ich den letzten Tropfen geschluckte hatte, leckte ich mir genüsslich die Lippen.

Ich glaube Vlad hat sich für das richtige Geschenk entschieden.“ scherzte Pietro.

Ja… Gehen wir jetzt schlafen, ich bin müde.“ sagte ich.

Ähm das geht nicht. Vlad und ich sind noch nicht fertig. Er macht nur grade einne kurze Pause. Ach ja da fällt mir ein, er meinte dass er Lust auf ein Glas Wein hätte, passend zu diesem besonderen Tag. Du sollst ihm eins bringen.“

Als ich aufstand und losgehen wollte hielt mich Pietro auf.

Ich glaub du ziehst lieber eine Hose an.“ und zeigte auf meine Latte.

Ja du hast wohl recht.“

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Da Vladimir an jenem Tag bis in die frühen Morgenstunden da blieb, hatte ich auf dem Sofa übernachten müssen. Und es war nicht das letzte mal, dass ich das tun würde. Seit damals ist nun über ein Jahr vergangen. Ich freute mich jedes mal wie ein kleines Kind, wenn ich nicht zuhause war und von Vlad oder Pietro Bilder davon geschickt bekam, wie sie es gerade trieben. Noch mehr freute ich mich natürlich wenn Vlad bei uns vorbei kam, während ich zuhause war. Es gab nichts geileres als mir einen runter zu holen während ich ihrem Stöhnen lauschte…

ENDE

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